Bei einem aktuellen Bauvorhaben in München zeigte sich erneut, wie tückisch ein Wasserschaden sein kann: Rund 98 Prozent des ausgetretenen Wassers waren für den Hauseigentümer nicht sichtbar.
Auf den ersten Blick war lediglich eine kleine Pfütze neben der im Randbereich des Hauses eingebauten Hebeanlage erkennbar. Zusätzlich wies der Laminatboden eine leichte Wölbung auf. Diese Veränderung war dem Eigentümer selbst noch nicht aufgefallen, wurde jedoch bei der Kontrolle sofort von den geschulten Trocknungstechnikern von Wasserschaden Dachau erkannt.
Defekte Hebeanlage als Ursache des Wasserschadens
Ursache des Schadens war eine defekte Hebeanlage. Das ausgetretene Wasser hatte sich nahezu vollständig unterhalb des Estrichs in der Dämmschicht verteilt. Oberhalb des Bodens war das tatsächliche Ausmaß des Schadens kaum zu erkennen.
Der ursprüngliche Auftrag bestand lediglich darin, den betroffenen Bereich zu überprüfen. Aufgrund ihrer Erfahrung erkannten unsere Trocknungstechniker jedoch frühzeitig, dass es sich nicht nur um eine kleine, oberflächliche Wasseransammlung handeln konnte.
Durch gezielte Feuchtigkeitsmessungen und Untersuchungen der Estrich-Dämmschicht wurde festgestellt, dass die Dämmschicht bereits großflächig mit Wasser gesättigt war. Die vorhandene Feuchtigkeit hatte sich unter dem Estrich nahezu im gesamten betroffenen Kellerbereich ausgebreitet.
Wasser unter Laminat und Trittschalldämmung
Das Wasser gelangte durch kapillare Feuchtigkeitswanderung bis unter den schwimmend verlegten Laminatboden. Für den Hauseigentümer blieb auch dieser Teil des Schadens nahezu vollständig unsichtbar.
Erst durch das fachgerechte Entfernen einzelner Laminatpaneele konnte das tatsächliche Ausmaß gezeigt werden: Unter dem Laminat und der darunterliegenden Trittschalldämmung hatte sich bereits ein großflächiger Wasserfilm gebildet.
Ohne eine professionelle Kontrolle wäre dieser Schaden möglicherweise noch längere Zeit unentdeckt geblieben. Die Folge hätten erhebliche Feuchte- und Schimmelschäden am Bodenaufbau, an den angrenzenden Bauteilen und möglicherweise auch am Inventar sein können.
Warum Kondensattrockner allein nicht ausreichen
Ein häufiger Fehler bei solchen Wasserschäden besteht darin, lediglich Kondensattrockner im Raum aufzustellen. Diese Geräte reduzieren zwar die Luftfeuchtigkeit und können oberflächliche Feuchtigkeit aufnehmen, erreichen jedoch das in der Dämmschicht unter dem Estrich eingeschlossene Wasser nicht ausreichend.
Bei einer vollständig durchnässten Estrich-Dämmschicht ist deshalb eine fachgerecht geplante Dämmschichttrocknung erforderlich. Dabei wird die feuchte Luft aus dem Bodenaufbau abgesaugt und gefiltert. Gleichzeitig werden die Dämmschicht und der Estrich gezielt und kontrolliert getrocknet.
Eine unzureichende oder ausschließlich oberflächliche Trocknung kann zu erheblichen Folgeschäden führen:
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Schimmelbildung unter dem Bodenbelag
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Mikrobielle Belastung der Dämmschicht
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Geruchsbildung
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Aufquellen und Verformung des Laminats
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Schäden an Estrich, Wänden und Sockelbereichen
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Deutlich höhere Sanierungskosten
Schwimmende Bodenbeläge müssen entfernt werden
Schwimmend verlegte Bodenbeläge wie Laminat oder Fertigparkett müssen bei einer Unterfeuchtung in der Regel unverzüglich aufgenommen werden. Gleiches gilt für die darunterliegende Trittschalldämmung.
Zwischen Bodenbelag, Trittschalldämmung und Estrich kann eingeschlossene Feuchtigkeit nur sehr schlecht entweichen. Bleibt der durchnässte Bodenaufbau verschlossen, entsteht innerhalb kurzer Zeit ein erhöhtes Risiko für Schimmel und weitere mikrobielle Schäden.
Nach der vollständigen technischen Trocknung und einer dokumentierten Abschlussmessung kann der Bodenbelag fachgerecht wiederhergestellt werden.
Geschulte Trocknungstechniker erkennen auch verdeckte Schäden
Dieser Schaden zeigt deutlich, warum bereits geringe sichtbare Wassermengen professionell überprüft werden sollten. Eine kleine Pfütze neben einer Hebeanlage bedeutet nicht automatisch, dass auch der Schaden klein ist.
Entscheidend sind fachgerechte Feuchtigkeitsmessungen, die Überprüfung der Dämmschicht und die Beurteilung des gesamten Bodenaufbaus. Nur geschulte und erfahrene Trocknungstechniker können die Feuchteverteilung richtig bewerten und daraus ein geeignetes Sanierungs- und Trocknungskonzept ableiten.
Wasserschaden und Dämmschichttrocknung aus einer Hand
Wasserschaden Dachau übernimmt für Kunden in München, Dachau und Umgebung sämtliche erforderlichen Arbeiten:
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professionelle Schadensaufnahme
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Feuchtigkeitsmessungen im Boden- und Wandbereich
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Überprüfung der Estrich-Dämmschicht
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Rückbau durchnässter Bodenbeläge
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technische Dämmschichttrocknung
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HEPA-Filterung der abgesaugten Luft
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Kontroll- und Abschlussmessungen
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Dokumentation des Trocknungsverlaufs
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Wiederherstellung von Laminat, Parkett, Sockelleisten und angrenzenden Bauteilen
Unser Rat: Wenn Sie nach einem Defekt an einer Hebeanlage, Waschmaschine oder Wasserleitung auch nur eine kleine Pfütze entdecken, lassen Sie den betroffenen Bereich vorsorglich kontrollieren. Eine frühzeitige Untersuchung kann verhindern, dass aus einem zunächst unscheinbaren Wasseraustritt ein großflächiger Schimmel- und Sanierungsschaden entsteht.
Vereinbaren Sie im Zweifel lieber einen Kontrolltermin. Auch eine kleine Pfütze kann große Folgen haben.